Uluru – der rote Inselberg

Aus der weiten Ebene erhebt sich der Uluru (Ayers Rock) majestätisch aus der weiten Ebene: ein einziger, riesiger Felsbrocken, der vom einst mächtigen Gebirge übrig geblieben ist. Mit einer Fläche von 3,3 km2 und einem Umfang von 9.4 km ist er einer der grössten Inselberge der Erde. Der Uluru ragt heute rund 348 m über die umliegende Ebene hinaus, liegt 863 m über Meereshöhe, und ist Teil des Uluru-Kata-Tjuta-Nationalparks. Mehr

Majestätisch in der Ferne – 20-240

 

In einem kräftigen Rotorange strahlen die Felsen des Uluru (Ayers Rock) aus der Ferne. Die Kuppe bildet eine leicht gebogene Linie, welche im Bild Ruhe ausstrahlt und das Majestätische dieses Massivs hervorhebt. Durch die Verschiebung des Felsmassivs in die Ferne und den knapp bemessenen Horizont erhalten die nahen und mittleren Partien mehr Gewicht. Die hellen Gräser und dunkelgrünen Büsche fördern die räumliche Ausprägung durch eine lose Anordnung in die Tiefe.

Ein leicht erhöhter Standpunkt verbessert die Sicht über die Ebene hinweg. Das Rotorange des Sandsteins und des Wüstenbodens sowie der blaue Himmel bilden zusammen ein splitt-komplementäres Farbenpaar. Ein grünes Vegetationsband grenzt die beiden ähnlich gefärbten Partien voneinander ab.

Markant gegliedert I – 20-241

 

Sintflutartige Regenfälle nagten lange Zeit am weichen Sandstein des Uluru und formten steile, rundliche Formen mit engen, tiefen Schluchten. Die Sturzbäche gruben sich in den Fels hinein. Durch Strudel wurden aus kleinen Felseinbuchtungen, breite, regelmässig geformte Wasserlöcher herausgewaschen. Wenige Sträucher wachsen in den kleinen Senken.

Markant gegliedert II – 20-242

Markant gegliedert III – 20-243

Gespenst am Uluru – 20-244

Dieses Fantasiewesen, das durch Verwitterung und Erosion aus dem roten Sandstein entstanden ist, gleicht einem Kopf eines Tinten- fisches. Den rundlichen Kopf zieren mehrere Fangarme, die in der Nähe des Fotografen enden. Wer noch mehr Fantasie beweisen will, der schreibt doch ganz einfach ein E-Mail an bernhard.knaus@sunrise.ch.

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Fischkopf am Uluru –20-245

 

Unzählige Linien und Spalten klaffen im rotorangen Fels des Uluru. Ein sorgfältig gewählter Aufnahme-standpunkt lässt einen Fischkopf mit Auge und Mund entstehen. Selbst die Eindellungen zu den Kiemenbögen sind angedeutet. Das Seitenlicht und der Eigenschatten der Figur betonen das Körperhafte. Der Oberfläche des rotorangenen, von Wind und Wetter polierten Sandsteins kommt einer schuppenartigen Fischhaut nahe.

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Kuppen in Reihe – 20-246

Ihr gemeinsamer Ursprung ist den Bergkuppen des Uluru unverkennbar. Sie fallen durch ihre geschlossene, beinahe identische Form und die gleiche Farbe auf. Markant reihen sie sich in eine räumliche Abfolge ein. Schattige Partien trennen die einzelnen Flanken. Ihre gestaffelte Anordnung, ihre in die Tiefe abnehmende Höhe, die teilweise Überdeckung und die klaren Abgrenzungen rufen eine ausgeprägte Räumlichkeit hervor.

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Ideal für Fototourer – 20-247

 

Der Uluru bietet nicht nur attraktive Fotomotive, sondern auch die erforderlichen Installationen, die eine Fototour erleichtern. Ein herzliches Dankeschön den kreativen Konstrukteuren.

Uluru – der Inselberg im Red Centre

 

Aus der weiten Ebene erhebt sich der Uluru (auch Ayers Rock genannt) majestätisch aus der weiten Ebene: ein einziger, riesiger Felsbrocken, der vom einst mächtigen Gebirge übrig geblieben ist. Mit einer Fläche von 6 km2 und einem Umfang von 9.4 km ist er einer der grössten Inselberge der Erde. Der Uluru ragt heute 348 m über die umliegende Ebene, 863 m über Meereshöhe und ist Teil des Uluru-Kata-Tjuta-Nationalparks.

Das Massiv besteht aus Arkose-Sandstein, einem felsspatreichen, ursprünglich grauen Sandstein. Durch die Verwitterung oxidierte das gebundene Eisen, der Fels erhielt seine rötlich-orange Färbung. Verstärkt wird das Rot jeweils während des Sonnenuntergangs durch die reflektierten Sonnenstrahlen aus dem roten Spektralbereich.

Als Teil des uralten Amadeus Sedimentbeckens, das sich vor rund 1 Mia. Jahren bildete, gestaltet sich die Entstehungsgeschichte des Uluru kompliziert. Während der sehr langen Zeit wurde das Gebiet mehrmals von Meerwasser überschwemmt, um später wiederum vom Meer abgeschnitten und trocken gelegt zu werden. Selbst mächtige Gletscher durchzogen einst das Gebiet.

 

Der Uluru entstand aus einem Schwemmfächer aus jener Zeit. Zwei nachfolgende Gebirgsfaltungen bewirkten, dass sich das Gebiet in die Höhe hob und die einst waagrechten Sedimentschichten sich aufzurichten begannen. Vor 65 Mio. Jahren lag das Gebiet um den Uluru in einer tropischen Sumpfebene, der Uluru selbst auf erhöhter Lage. Sintflutartige Regengüsse nagten am weichen Sandstein und formten steile, rundliche Flanken mit engen, tiefen Schluchten. Schliesslich wechselte das Klima in einen trocken, ariden Charakter.

In der Touristenliteratur wird der Uluru als Monolith bezeichnet. Doch die Geologen meinen, der Begriff sei heute verwirrend angewendet. Beim Uluru handelt es sich tatsächlich um einen steil aufgerichteten, durch Erosion aus der Umgebung herauspräparierten Schichtenstapel, der nach Schätzungen bis zu 6 km tief in den Untergrund hinabreicht. Der Uluru wird neu als Inselberg bezeichnet.

 
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