Rhyolithvulkane – Zähe Brocken

Zähflüssiges Magma mit einem hohen Kieselsäuregehalt und einer starken Tendenz zu explosiven Ausbrüchen prägen die rhyolithischen Vulkanformen. Häufig bilden sich keine an der Oberfläche sichtbaren Vulkanschlote, sondern die Schmelze dringt unterirdisch in das Nachbargestein ein. Rhyolithische Lava ist meist reich an Kristallen und Gasen, die in der Magmakammer einen hohen Druck erzeugen.

 

 

Batholithe

Zähflüssiges Rhyolithmaga kann über dem Zufuhrschlot stecken bleiben, in das benachbarte Gestein eindringen, es verdrängen oder in seiner mineralogischen Zusammensetzung verändern. Teilweise werden ganze Gesteinspakete aufgeschmolzen. Im Wurzelbereich zeigt sich in vielen Fällen ein komplexer Aufbau aus einer Vielzahl von Aktivitäten. Solche Gesteinskörper werden in ihrem ganzen Auftreten als Batholith bezeichnet. Batholithe können riesige Durchmesser von Hunderten von Kilometern annehmen. In Island sind nur wenige kleine bekannt. Batholithe treten erst an die Oberfläche, wenn sie durch Verwitterung und Erosion freigelegt sind.

Das Austurhorn bei Lonsvik ist ein verhältnismässig kleiner Batholith. Zähes Gestein drang vom Grunde her in riesigen Mengen in die umliegenden Felsen, wölbte sie auf, verflüssigte das Gestein und durchmischte sich.

Der Sandfell (743 m) ist einer der wenigen Lakkolithe in Island. Die zähflüssigen Rhyolithe und Granophyre wölbten die älteren Basaltschichten auf, sichtbar an der linken Bergflanke.

Lakkolithe

Zähflüssiges Rhyolithmaga kann über dem Zufuhrschlot stecken bleiben, in das benachbarte Gestein eindringen, es verdrängen oder in seiner mineralogischen Zusammensetzung verändern. Teilweise werden ganze Gesteinspakete aufgeschmolzen. Im Wurzelbereich zeigt sich in vielen Fällen ein komplexer Aufbau aus einer Vielzahl von Aktivitäten. Solche Gesteinskörper werden in ihrem ganzen Auftreten als Batholith bezeichnet. Batholithe können riesige Durchmesser von Hunderten von Kilometern annehmen. In Island sind nur wenige kleine bekannt. Batholithe treten erst an die Oberfläche, wenn sie durch Verwitterung und Erosion freigelegt sind.

 

Explosiver Rhyolith

Die gestaute Lava erhöht den Druck auf die umliegenden Gesteinspakete und kann sich in kräftigen Explosionen entladen. Gesteinsbrocken und Aschewolken werden oft kilometerhoch in die Atmosphäre geschleudert.
Ist jedoch die Mischung an Förderprodukten für eine senkrechte Druckentladung zu schwer, so folgt sie der Landschaftsoberfläche, was in solchen Fällen bedeutet, dass sie mit hoher Geschwindigkeit die Hänge des Vulkans hinabsteuert.

Zähflüssig oder dünnflüssig?

Rhyolithschmelzen haben eine rätselhafte Eigenschaft: Sie können sowohl als zähflüssiges Magma in einer heftigen Explosion ausbrechen, als auch dünnflüssiger und eher gemächlich an der Erdoberfläche austreten. Noch ist nicht klar, welche Mechanismen solche Effekte steuern können.

 

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Landschafts- und Siedlungsfotografie

Bernhard H. Knaus

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