Provenzalische Ortsbilder

So unterschiedlich wie die provenzalischen Landschaften sind auch ihre Siedlungsformen. In den Tiefebenen findet der Betrachter ein Puzzle von Ländereien und Bauten. Daraus sind kleine und kleinste Weiler entstanden. Daneben behaupten sich die Regionalzentren, die dicht ineinander verschachtelt zu eigentlichen Städten empor gewachsen sind. Zum Schutze vor Feinden wurden zahlreiche Dörfer auf einem Felssporn oder in den Hang hinein gebaut. Die Leute wohnten in ähnlich gebauten, kleinen Häuschen innerhalb des Befestigungsrings. Heute haben sich die Siedlungszonen mit neuen Quartieren und Dörfern erweitert. Mehr

Blick auf Lacoste

Historische Entwicklung

 

Die Provence gehört zu den alten Siedlungsgebieten, wie Knochenfunde aus der Altsteinzeit bestätigen. Ab dem 1. Jh. v. Chr. siedelten die ersten Ligurer an der Küste, 400 Jahre später folgten die Griechen. Sie brachten den Weinbau und den Olivenbaum. Zusammen mit der Urbevölkerung entstand das Völkergemisch der antiken Provence. Die einfachen Leute lebten von der Landwirtschaft, der Viehzucht und der Jagd.

Schnell wuchsen einige günstig gelegene Dörfer zu Dienstleistungszentren an, das grösste war Massalia, das heutige Marseille. Zum Schutze der Bevölkerung und der florierenden Wirtschaft zogen nacheinander mehrere römische Feldherren ein, darunter Julius Cäsar. Sie behaupteten sich in verschiedenen Kriegen gegen die gallischen Völker. Entsprechend ihren Gewohnheiten bauten die Römer auch in der Provence ein weites Netz von Strassen und Brücken. Die Region ist seither mit dem europäischen Strassennetz verbunden.

 

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Landschaften und Ortsbilder

Bernhard H. Knaus

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