Mein Stil

Mein fotografischer Stil verleiht den Bildern einen kraftvollen und zugleich natürlichen Charakter. Alle vier Gestaltungsfaktoren Licht, Farbe, Form und Raum zusammen leisten ihren Beitrag zu einem gelungenen Bild.
 
Für die Detailreichhaltigkeit sorgt neben den Gestaltungsfaktoren auch ein besonders geeignetes Objektiv. Der Einsatz von  leichten, qualitativ hochwertigen  Teleobjektiven erfordert für ein Motiv deutlich mehr Aufnahmen, dafür erhält das Bild  eine reiche Detailgenauigkeit.
 
Nach einem solchen Konzept erstellte Freilandaufnahmen sind stark wetterabhängig, insbesondere vom Wind und von der Bewölkung.
Aufnahme, Fotografie oder Bild?
Eine Aufnahme ist das fotografische Ausgangsprodukt zu einem bearbeiteten (fotografischen) Bild. Im Rahmen der Bildbearbeitung entsteht aus einer Aufnahme ein Bild. Dieses kann aus nur einer Aufnahme oder zahlreichen bis vielen Aufnahmen bestehen.
 
Licht
Das Sonnenlicht strahlt uns entgegen, offenbart die natürliche Formen und Farben, betont die Feinstrukturen von Oberflächen und lässt im Gegenzug ganze Partien im Schatten versinken. Licht beeinflusst die Wiedergabe von Farben und Formen.
 
Farben
Ob pastellfarben oder leuchtend, ob hell oder dunkel, ob kalt oder warm, Farben bestimmen in vielen Fällen den Charakter eines Bildes. Eine Farbfläche kann ein Bild dominieren, zwei Farbflächen einen Gegensatz ausspielen oder zueinander ähnlich sein. Farbkleckse setzen Akzente im Bild.
 
Formen
Für die vielfältigen, natürlichen Formen gestalterisch ausschlaggebend sind ihr Aufbau, ihre Umrisse und Oberflächenstrukturen. Manche von ihnen sind kompakt gebaut, andere reich verzweigt. Sie können zueinander ähnlich sein, einen Kontrast ausspielen, ein Bild dominieren oder Akzente setzen. Mit einem Shift-Objektiv lassen sich auf einfache Art nahe Partien betonen und unerwünschte Formen aus dem Bild entfernen oder hinter anderen verbergen.
 
Räume
Ein Betrachter erwartet auf dem «platt gedrückten» Bild geradezu Effekte, die eine Ausdehnung in die Weite, Tiefe oder Höhe betonen. Dies wird durch die Wahl des Aufnahmestandorts und damit der Perspektive sowie durch die räumlich wirksamen Effekte von Licht, Farbe und Form erreicht. Mit Shift-Objektiven kann ich perspektivische Verzerrungen wie stürzende Linien mindern oder ausschalten und ohne Hilfsmittel unerreichbare Aufnahmestandpunkte nutzen.
 

Zusammengefügte Bilder

Bereits zum Zeitpunkt der Aufnahme wird das zukünftige Bild auf das Motiv, auf seine Grösse, seine unmittelbare Umgebung sowie auf die Art der späteren Präsentation und die dazu erforderliche Auflösung abgestimmt.

 

  • Ist ein entfernter Berg als Motiv näher und grösser abzubilden, so bedeutet das auch, seine Oberflächenstrukturen deutlicher zum Ausdruck zu bringen. In solchen Fällen erstelle Fällen erstelle ich ein zusammengefügtes Bild. Mit einem leichten Teleobjektiv wird der abgebildete Bereich pro Aufnahme deutlich verkleinert und näher zum Betrachter gebracht. Um das ganze Motiv abzubilden, sind demnach mehrere bis viele Aufnahmen erforderlich. Während der Bildbearbeitung werden die einzelnen Aufnahmen zu einem Bild zusammengefügt.

  • Technisch eignen sich solche Bilder ausgezeichnet für den hochauflösenden Druck. Eines der grössten Beispiele in der Galerie ist „Abgrundtief und Mächtig" mit den Abmessungen 310 cm x 170 cm bei einer Auflösung von 300 ppi. Es besteht aus 10 Serien zu je 6 breitformatigen Aufnahmen = 60 Aufnahmen.

 

  • Ist dagegen ein attraktives, nahes Felsstück grösser abzubilden, so eignet sich ein Weitwinkelobjektiv. Wiederum entstehen mehrere Aufnahmen, die während der Bildbearbeitung zu einem Bild zusammengefügt werden.

Siedlungsfotografie

 

Ob traditionelle oder moderne Architekturen, ich bin auf der Suche nach den verschiedensten Bauwerken, ihren Geometrien und gestalterisch auffälligen Ausprägungen. Nicht fehlen dürfen die Stimmungseindrücke, die manch alte Häuserreihe auf uns wirken lässt.

 

Gestaltungen mit Shift-Objektiven

Mit Shift-Objektiv

Im direkten Vergleich zwischen einer Aufnahme mit einem Shift-Objektiv (links) und einer zweiten ohne diese Funktion (rechts), bildet die Shift-Funktion die Baumgruppe in ihrer ganzen Höhe und unverzerrt ab.

Ohne Shift-Objektiv

Liegt der Standort im Vergleich zum Motiv generell zu hoch, so kann man ebenfalls den Shift-Effekt nutzen, und den «optischen Standort» nach unten verschieben. Dicht am Gullfoss sorgte die Gischt für nasses und schlipfriges Gras. Nach kurzer Distanz wäre man haltlos über einen tiefen Felsabhang in die  Schlucht gestürzt. Ein Shiften nach unten half, den «optischen Standort» trotzdem nach unten zu verschieben.

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Bernhard H. Knaus

Zelgmatt 9, CH-8132 Egg b. Zürich

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