Salziges aus La Guérande

Die ersten Salinen  auf der Halbinsel La Guérande reichen bis ins 3 Jh. zurück. Aus dem Studium von Gezeiten, Wind und Sonne in den Salzmarschen begründeten die Mönche von Landévennec die Salzproduktion unter freiem Himmel. Benötigt heute der Salzbauer neues Salz, so öffnet er zweimal im Tag bei Flut den Schieber und lässt das Wasser in ein Sammelbecken fliessen. Von dort gelangt das frische Meerwasser über ein ausgeklügeltes Verteilsystem in eigens hergerichtete Becken. Das Meersalz verdunstet zu einer konzentrierten Salzlake und kristallisiert aus. Mindestens fünf Salinen gewinnen das Salz noch heute nach diesen nachhaltigen Produktionsmethoden.
Salzliebende Bakterien ­bevorzugen hohe Salzkon­zen­trationen und färben das Wasser orangerot.
Historisch gehört La Guérande zur Bretagne, heute aber verwaltungstechnisch zum Département Loire-Atlantique in der Region Pays de la Loire. Viele Bürger wollen jedoch wieder zurück in die Bretagne.

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Bunte Becken – 20-407

Von Bakterien geliebte Teiche – 20-408

Niedrige Salzgehalte – 20-409

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Dichte Vegetation – 20-410

Salzgärten – 20-411

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Symmetrische Spiel – 20-412

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Landschafts- und Siedlungsfotografie

Bernhard H. Knaus

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